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Internationale Rechnungslegung (WP)

Die EU-Verordnung 1606/2002 verpflichtet kapitalmarktorientierte Unternehmen, von einigen Ausnahmen abgesehen, ab dem Jahr 2005 Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), vormals International Accounting Standards (IAS), zu erstellen und zu veröffentlichen. Für die Konzernabschlüsse nicht-kapitalmarktorientierter Unternehmen sowie für die Einzelabschlüsse besteht eine Option der EU-Mitgliedstaaten, IFRS-Abschlüsse wahlweise zuzulassen oder vorzuschreiben.

 

Beim Einzelabschluss eröffnet das HGB die Möglichkeit, dass in den Pflichtveröffentlichungen eines Unternehmens ein IFRS-Einzelabschluss an die Stelle des traditionellen HGB-Abschlusses treten kann. Das Unternehmen wird damit in die Lage versetzt, sich seinen Geschäftspartnern mit einem auf Informationszwecke zugeschnittenen, international "lesbaren" Abschluss zu präsentieren.
Es ist davon auszugehen, dass der Einfluss der IFRS mittel- bis langfristig über den Kreis der kapitalmarktorientierten Unternehmen hinausgehen wird. Auf die Dauer werden sich nicht zwei Rechnungslegungssysteme nebeneinander halten können. Da die IFRS den Ruf genießen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Unternehmen insgesamt realistischer wiederzugeben als das deutsche Bilanzrecht, wird sich der Druck auf die bisher von der EU-Verordnung nicht betroffenen Unternehmen erhöhen, Ihre Rechnungslegung auf IFRS umzustellen.

 

Über kurz oder lang wird sich kaum ein Unternehmen dieser Entwicklung entziehen können. Es ist klug, darauf vorbereitet zu sein.

Wir haben im Bereich der Internationalen Rechnungslegung durch eine Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte und Publikationen eine umfassende Expertise. Unsere Beratung umfasst u.a. die Analyse der für eine Umstellung in Ihrem Unternehmen erforderlichen Einzelmaßnahmen, die Erarbeitung eines Umstellungskonzeptes, Erstellung von Hilfsmitteln zur laufenden Abwicklung (z.B. Bilanzierungsrichtlinien, Reporting Package) und die Unterstützung bei der Abbildung in ERP-Systemen (z.B. Umsatzkostenverfahren, Bilanzgliederung, Segmentberichterstattung, Kapitalflussrechnung). Darüber hinaus beraten wir laufend im Rahmen der Jahresabschlusserstellung nach erfolgter IFRS-Umstellung und erstellen Stellungnahmen zu bilanziellen Auswirkungen rechtlicher Gestaltungen (z.B. gesellschaftsrechtliche Veränderungen, Unternehmensakquisitionen).

Im Zusammenhang mit der Umstellung des Rechnungswesen auf IFRS bieten wir zusätzlich eine Schulung der Mitarbeiter, speziell auf die Anforderungen des Unternehmens an. Darüber hinaus bieten wir regelmäßige Auffrischungsseminare und Schulungen zu aktuellen Neuerungen der Internationalen Rechnungslegung mit den Auswirkungen auf das betreffende Unternehmen an.